
Auch dieses Jahr haben sich wieder einige Studenten und Student- innen der TU aus den Bereichen Mol. Biotechnologie, Biochemie und Mathematik zusammengefunden, um an der International Genetically Engineered Machine competition (iGEM), teilzunehmen.
Dieser Wettbewerb im Forschungsfeld der synthetischen Biologie wird seit 8 Jahren vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston organisiert und erfreut sich immer größerem Zulauf.
Das diesjährige Projekt des TUM-Teams ist ein 3D-Drucker auf bakterieller Basis. Dabei sollen Bakterien der Gattung E. coli in einer durchsichtigen Matrix fixiert werden und auf ein optisches Signal hin, wie etwa ein Laserpuls, Biomineralisation oder Proteinsekretion betreiben. So soll es möglich sein, 3D Strukturen aus Biomaterialen zu erstellen. Die technische Anwendung liegt einerseits in der bloßen Möglichkeit, dreidimensionale Objekte zu drucken, andererseits besticht sie durch die Idee, biokompatible Substanzen (wie z. B. Knorpel oder Knochen) zu erzeugen, die für medizinische Zwecke geeignet sind.